Mini-Fallstudie: Benennung der Agenten in „Men in Black“

Die Agenten von MiB, der Alienjäger-Behörde der Vereinigten Staaten von Amerika, haben einen harten Job: Rund um die Uhr bedrohen Außerirdische die Erde, wollen den Planeten erobern und die Menschheit unterjochen oder tragen epische Schlachten mit anderen Aliens auf dem Planeten aus. Zudem wollen auch die ganzen außerirdischen Einwanderer und Asylwerber auf der Erde kontrolliert werden, denn die breite Bevölkerung ahnt nichts von außerirdischem Leben und die Men in Black setzen sich für Sicherheit und Geheimhaltung ein, um eine Massenpanik zu verhindern.

Kein Wunder also, dass nur die Besten der Besten Agenten beim MiB werden können. So etwa der Polizist James Edwards, der es mit einem außerirdischen Gangster zu tun bekommt und bei einer Verfolgungsjagd sogar mit ihm mithalten kann. Dadurch werden die Men in Black auf ihn aufmerksam, denn Edwards hat das Zeug zum Agenten.
Edwards wird einem Tauglichkeitstest unterzogen und danach in seinen neuen Job eingeschult. Um jederzeit einsatzbereit zu sein und um die Geheimhaltung zu wahren, muss Edwards sein früheres Leben hinter sich lassen. Er bekommt den Codenamen „J“ (sprich: Jay), der sich aus dem ersten Buchstaben seines Namens ergibt. Ihm zur Seite steht sein Partner K, sein Vorgesetzter ist Agent Z. Niemand darf die wahren Namen wissen.

Doch liegt hier nicht ein Fehler im System? Nach dieser Bennenungslogik dürfte MiB nur über 26 Agenten verfügen, denn mehr Buchstaben hat das Alphabet nicht. Ist das nicht ziemlich wenig, um die ganze Welt vor Aliens zu beschützen, wenn man bedenkt, dass J und K in den MiB-Filmen bereits mit einem Alien völlig überfordert sind?

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Über fruehstuecksflocke

Tätig als Studiosus, Autor, Blogger, Leser; außerdem Zusatzqualifikationen: Zitatesammler, Schwammaufsauger von jeglicher Nichtigkeit und leidenschaftlicher Verlierer beim Schachspiel.
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2 Antworten zu Mini-Fallstudie: Benennung der Agenten in „Men in Black“

  1. cazze schreibt:

    Hmmm… Agent K und Agent J werden doch so ziemlich wichtig bei den MIBs angesehen. Vielleicht haben andere, unwichtigere Agenten Codenamen wie Agent K5 oder Agent PX und nur die wichtigsten Agenten mit dem ersten Buchstaben in ihrem Namen. Oder die Drehbuchschreiber haben einfach nicht so weit gedacht. Auf jedenfall interessanter Artikel, denn darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht.

    • fruehstuecksflocke schreibt:

      Auch unwichtige Agenten scheinen nur einen Buchstaben zu kriegen – denn als James Edwards rekrutiert wird, ist er ein völliger Neuling in der Alienjägerbehörde und kriegt trotzdem den Codenamen „J“ zugewiesen – ich denke daher eher, dass die Drehbuchschreiber einfach nicht wirklich darüber nachgedacht haben. Typischer Fall von „Klingt cool, also nennen wir ihn einfach so.“

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