Weltengeflüster April 2013

Ob die Blogschreiber wohl vom Vorhandensein unseres Weltengeflüsters motiviert wurden, mehr Weltenposts zu schreiben? Wer weiß… Das Weltengeflüster April wird auf jeden Fall umfangreicher als das Weltengeflüster im März.

Auch diesen Monat ist die Zeitzeugin mit ihrem Artikel über die reichsten Fantasiegestalten wieder mit dabei. Es ist immer wieder faszinierend, worüber sich Statistiker Gedanken machen – und vor allem ist es schön, dass die Statistiker bei „Forbes“ nicht nur Ölbarone und bierernste Ratings im Kopf haben, sondern auch für solche Spielereien Zeit haben.

Sofian schrieb einen langen und ausführlichen Artikel über das Einbetten von Klöstern und kirchlichen Institutionen in eine fiktive Welt. Wer gerade an einer Religion tüftelt und ausgerechnet die Klöster vergessen hat, findet hier gute Ausgangspunkte für eigene Ideen.
Außerdem schrieb er einen sehr wahren Artikel darüber, warum der Zusammenhang zwischen Fantasy und Realitätsflucht keinesfalls so aussieht, wie die Medien es gerne darstellen.

Das Lotr-Projekt, über das wir bereits hier berichtet haben, hat neue Tabellen veröffentlicht. Dieses Mal geht es um den Zusammenhang zwischen Stabgröße, Alter und erstem Auftritt von drei mächtigen Charaktären ;-).

Last but not least etwas für unsere Sci-Fi-affinen Leser: Ein niederländisches Unternehmen plant die erste Marskolonie für 2023 – also bereits für das nächste Jahrzehnt. Allerdings handelt es sich dabei um eine Reise ohne Wiederkehr, gekoppelt mit einer Prise Big-Brother. Würdet ihr dennoch mitfahren?

Habt ihr im schönen Monat Mai irgendwas Aufregendes und Weltenbaurelevantes im Internet gelesen oder selbstverfasst? Dann meldet euch bei uns und seid im nächsten Weltengeflüster ;-).

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Über Evanesca Feuerblut

Lektorin, Alphaleserin, Forumsadministratorin, Entdeckerin, Trilogie-in-X-Bänden-Autorin, Chara-Dichterin, Neologistin, Polyglotin... und ein Fan kurioser Worte.
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5 Antworten zu Weltengeflüster April 2013

  1. Julia schreibt:

    Zur Marskolonialisierung gibts diese Woche sogar einen Artikel in der Prisma. Ich habe schon vor einem halben Jahr oder so mal davon gehört. Aber das ist schon ganz schön krass, oder? Forever alone on Mars. Lost in Space sozusagen… Puuuuh… neee… keine Zivilisation und so? Waaah -.- Bloß nicht… irgendwann gehen sich die 4 Leute da oben sicher ganz schön auf den Keks… Die Prisma schreibt auch, dass es spannend wäre, wenn eine der beiden Frauen schwanger würde – und ob das auf dem Mars überhaupt geht :) Aber „natürlich“ bleibt das den Damen überlassen. *hust* Kommt drauf an, wen sie da hochschicken, würde ich sagen…
    Naja, für mich deeefinitiv nichts.

    Übrigens schulde ich dir, fruehstuecksflocke, noch eine Antwort zum Thema Self-Publishing. Ich stimme dir voll und ganz zu, denn auch ich glaube, dass es sehr schwierig ist, diesen Weg zu gehen und das Ganze sicherlich viel Zeit und auch Mut erfordert und sicherlich mehr nötig ist, als alles, was mir aktuell bewusst ist. Trotz allem bleibt leider – zumindest bei den Self-Publishing-Büchern, die ich bisher gelesen habe – ein bisschen was an Überarbeitung auf der Strecke. Aber: Respekt an alle, die den Schritt gehen und ich denke bei den ein oder anderen Büchern lohnt sich da sicher ein Blick rein. Nur darf man eben meiner Ansicht nach bei den meisten wirklich nicht zu viel erwarten… Obwohl es bestimmt auch besondere Ausnahmen gibt :)

    • fruehstuecksflocke schreibt:

      Args, jetzt musste ich doch erstmal zurücksurfen zu dir und schauen, was ich dir eigentlich gekommentiert hatte. Mein Gedächtnis lasset mich wohl im Stich (und angesichts der Partizipform „gekommentiert“, die ich da grad gebildet habe, ist meine innere Grammatik wohl auch schon von mir gegangen…).

      Grad Überarbeitung – das sehe ich als Korrekturleser so manches angehenden Autorentalents tagtäglich – ist ein Knochenjob. Evanesca kann z.B. ein Lied davon singen, dass ich ihr einen eigentlich völlig fertigen Roman bis ins kleinste Detail zerlegt und angekreidet habe. Da bleibt jetzt kaum ein Satz auf dem Anderen und wenn die werte Frau Feuerblut es bis zur letzten Revision schafft, bei der ich nix mehr kritisieren kann – dann Hut ab ;).
      Es sind aber auch viele gedruckte Bücher auch nicht frei von Überarbeitungspotential. Es kommen mir grad bei jüngeren Fantasy-Werken (so Eragon-Verschnitte halt) immer wieder gröbere Schnitzer vor die Flinte, sodass ich aktuell z.B. schon lange kein Fantasy mehr gelesen habe.
      Wobei ich hier jetzt inhaltliche Korrektur meine. Sprachliche Korrektur im Sinne von „Wir wollen sprachliche Richtigkeit im Buch!“, das ist nochmal ein anderes weites Feld. Wer die deutsche Rechtschreibung wirklich meistert – ebenfalls Hut ab. Man findet in Zeitungen, Büchern, Speisekarten und natürlich E-Books immer wieder Fehler. Auch hier bei uns in der Weltenschmiede gibt es immer wieder Fehler. Das ist nur natürlich.

      Last but not least: „Viel erwarten“ – ich hab mir das viel erwarten bei Büchern, Filmen, Spielen etc. so ziemlich abgewöhnt. Mit dem schönen Nebeneffekt, das ich jetzt sehr oft positiv überrascht bin *G*

      • Julia schreibt:

        Jaaa, das ist richtig ^^ Aber wenn ich auf jeder Seite gefühlte 10 Rechtschreibfehler finde, dann gruselt es mich schon. Bei gedruckten Büchern (besonders davon betroffen sind v.a. Übersetzungen und z.B. die StarWars-Reihe… *grusel*) natürlich noch extremer. Aber ich finde daran merkt man noch, welche Bücher den Verlagen wirklich wichtig sind…
        Das ist mit ein Grund, warum ich viele Romane – gerade Fantasy – ganz gern auf Englisch lese, da fallen mir nicht alle Fehler auf :D
        Und zum vielen Erwarten kann ich dir nur zustimmen – das hilft auf alle Fälle!
        Viel Erfolg an Evanesca beim Korrigieren und Kritik einstecken ;)

      • fruehstuecksflocke schreibt:

        Was natürlich Rechtschreibfehler angeht – in Zeiten moderner Textverarbeitung mit eingebauter Rechtschreibprüfung finde ich Rechtschreibfehler sowieso ein No-Go bei Büchern.

      • Evanesca Feuerblut schreibt:

        Danke… das werde ich brauchen, denn das Korrigieren und Korrigiert-Werden ist härter als das Schreiben selber. Und zwar um Welten!

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