Tool-Tip: Mindmaps

Eine schöne Alternative für die herkömmlichen Stichwort- und Punktelisten, die so mancher Schreiberling und Weltenkreator führt, sind Mindmaps.

Durch ihre einfache Struktur sind Mindmaps sehr gut geeignet, um schwierige Sachverhalten zu veranschaulichen. Die verschiedenen Äste und Knoten ermöglichen es, Verknüpfungen optisch darzustellen – seien es die Beziehungsbande zwischen einzelnen Figuren oder eine Verkettung von Ereignissen, die schließlich zu einem Konflikt führen.

Natürlich lassen Mindmaps durch ihre einfache Struktur keine hohe Informationsdichte zu – sie können aber ebenso gut zur Illustration von langen Aufsätzen und Sachtexten dienen und so das Verständnis gerade für außenstehende Leser erleichtern.

Nachfolgend ein Beispiel für eine – zugegebenermaßen noch recht grobe – Mindmap, die die Weibergeschichten des Zeus kurz veranschaulicht.

Mindmap mit den Affären des Zeus

Mindmap mit den Affären des Zeus

Wer selbst ausprobieren will, was Mindmaps alles können, holt sich am Besten selbst eines der vielen kleinen Mindmapping-Programme, die es wie Sand am Meer gibt. Obiges Beispiel entstand etwa mit XMind, wer hingegen ein OpenSource-Fan ist, könnte sich auch FreeMind genauer anschauen.

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Über fruehstuecksflocke

Tätig als Studiosus, Autor, Blogger, Leser; außerdem Zusatzqualifikationen: Zitatesammler, Schwammaufsauger von jeglicher Nichtigkeit und leidenschaftlicher Verlierer beim Schachspiel.
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5 Antworten zu Tool-Tip: Mindmaps

  1. Mareike schreibt:

    Nicht nur für Weltenbaukünstler wie euch sind Mindmaps wahre Alleskönner. Auch für Sachtexte kann es ungemein helfen, sich eine solche anzulegen, um den Überblick über Themenbereiche zu wahren. Hat man sich in seinem eigenen Text verlaufen und ein Thema angeschnitten, das noch gar nicht dran ist, genügt oft ein Blick auf die Mindmap um wieder zum Wesentlichen zurückzukehren. Ich arbeite übrigens mit FreeMind und bin sehr zufrieden, Damit werden die MindMaps schön bunt und sehr übersichtlich.
    Liebe Grüße,
    Mareike

    • fruehstuecksflocke schreibt:

      Ich habe Mindmaps auch für den Gebrauch an der Uni für mich entdeckt – inzwischen gibts kein Referat und keine Hausarbeit mehr, bei der ich nicht irgendwo auf ein Blatt eine Mindmap hinschmiere….da die aber oft nur sehr spontan, ungeplant und als erster Überblick entstehen, bemühe ich dafür nur selten den PC. Der kommt eher bei eigenem Weltenbau-Kram dann zum Einsatz.

  2. Julia schreibt:

    FreeMind funktioniert auch einwandfrei und dadurch dass es frei ist, ist natürlich auch der Bezug völlig unproblematisch. Als kostenlose App kann ich übrigens (zumindest für Android) SimpleMind Free empfehlen. Sehr unkompliziert und funktioniert sehr gut. Nachteil der Free-Version ist allerdings, dass man die MindMaps nicht exportieren kann. Das kann man leider nur mit Screenshots o.ä. umgehen. Dafür müsste man dann doch die Vollversion bezahlen. Aber zumindest Standard-Mindmaps unterwegs kann man damit ganz gut erstellen und zumindest auch für das Programm lesbar speichern.

    • fruehstuecksflocke schreibt:

      Schön an FreeMind ist vor allem, dass es als OpenSource-Software auch immer frei bleiben wird, es also keine komischen Software-Firmen aufkaufen und plötzlich einstellen oder kommerziell machen können.

      Danke für den Tipp mit SimpleMind Free – ich will mir demnächst vielleicht ein Android-Handy holen, dann kommt die App auch drauf :)

  3. Evanesca Feuerblut schreibt:

    Ich habe VUE, dafür muss man eigentlich nur eine Registrierform ausfüllen (die aber nicht groß nachgeprüft wird), ansonsten ist das Programm kostenlos. Bisher habe ich es auch eher für Sachtexte verwendet, das hilft. Ich zeige die Mindmap immer einem Dozenten, bevor ich losschreibe.

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