Blogkarneval: Evanescas fünf LotGD-Tipps

Die Rollenspielerfahrung im Weltenschmiede-Team sind unterschiedlich: während Fruehstuecksflocke langjährige Erfahrung aufweisen kann, ist die Autorin dieses Blogposts das, was man als Noob bezeichnet.

Alle Tipps beziehen sich auf das textbasierte „Legend of the Green Dragon„, genauer auf das Spielen auf dem verlinkten Server, und sind auf der persönlichen Erfahrung der Autorin dieses Artikels gewachsen, also ohne Anspruch auf Verbindlichkeit – haben aber bei besagter Autorin sehr gut funktioniert:

1. Alleine spielen ist blöd und du bist scheu? Begeistere ein paar Freunde für das RPG, mit dem du anfangen willst. Mindestens zwei oder drei.

2. Teste deine Grenzen dort aus, wo keine Profispieler es mitbekommen. Spiele also in Häusern oder an anderen abgelegenen Orten, wo nicht so viele andere Spieler vorbeikommen. So gewinnst du Spielpraxis, ohne Angst vor Blamagen zu haben.

3. Denke dir wenigstens eine grobe Biografie aus, die erklärt, woher du deine Mitspieler kennst – denn es ist unplausibel, wenn sich ein Zwerg, eine Elfe, ein Troll und eine diebische Echse „einfach so“ anfreunden.

4. Denkt euch gemeinsam wenigstens eine grobe Story aus, an der ihr euch entlanghangeln könnt. „Einfach irgendwo nett zusammensitzen und rp-quatschen“ kann sehr nett sein, wird aber auf Dauer langweilig.

5. Last but not least: Egal was du tust – habe dabei Spaß!

Bei diesen Tipps handelt es sich nicht um in Stein gemeißelte Richtlinien, die auf jeden passen müssen. Es gibt sehr kommunikative Spieler, die kein Problem damit haben, einfach irgendwo einzusteigen und sich sofort mitten ins Geschehen zu spielen, als wären sie schon immer dabei gewesen.
Auch ist es ein großer Unterschied, ob man bei „Legend of the Green Dragon“, einem Pen&Paper-RPG, WoW oder einem privaten Foren-RPG anfängt.
Jede Art von RPG hat ihre eigenen Regeln und Gesetze, entsprechend müsste man eigentlich für jedes einzelne von ihnen eigene Tipps für den Einstieg geben.

Vielleicht haben die obigen Tipps trotzdem jemandem weitergeholfen.

Dieser Beitrag entstand im Rahmen des Blog-Karnevals zum Thema „Rollenspieltipps“

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Über Evanesca Feuerblut

Lektorin, Alphaleserin, Forumsadministratorin, Entdeckerin, Trilogie-in-X-Bänden-Autorin, Chara-Dichterin, Neologistin, Polyglotin... und ein Fan kurioser Worte.
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7 Antworten zu Blogkarneval: Evanescas fünf LotGD-Tipps

  1. Pingback: Zeitzeugin | Fantasy, Nerdstuff, Science Fiction, Reviews, Gaming | [Blogparade/Karneval] Was sind eure Tipps für’s (Rollen)Spielen?

  2. Pingback: Greifenklaue Podcast #21 – 2. Winter-OPC & Tipps für Spieler | Greifenklaue's Blog

  3. greifenklaue schreibt:

    Ohne 1. kommt logischerweise kein P&P-Rollenspiel aus, kann Dir nur empfehlen, mal eins zu erproben, wenn Dir LotgD gefällt. Habe knapp n Jahr was ähnliches gespielt, aber der reale Spieltisch liegt mir mehr.
    Tipp 5 ist kein Tipp, sondern Voraussetzung. Gut, manchmal hat man anfangs Spaß und irgedwann verkommt es zur Pflicht, aber wichtig find ich Wege, wie man zum Spaß gelangt!

    • Evanesca Feuerblut schreibt:

      Ich bin mir sicher, dass mir auch P&P gefallen würde. Bisher scheiterte es bei mir vor allem daran, ein Spielsystem und genügend Mitspieler zu finden. Vielleicht wird sich das in Zukunft ändern, aber bisher kann ich es nicht sagen. An Freunden in meiner Gegend mangelt es mir allerdings im Moment ganz besonders – ich habe Freunde über die halbe Erdkugel verstreut, aber kaum welche da, wo ich bin. Darum bin ich im Moment ja so sehr auf das Virtuelle angewiesen :).
      Was hast du denn gespielt?
      Punkt fünf bezog sich weniger darauf, dass man beim Spielen Spaß haben sollte, sondern eher darauf, dass man sich nie in ein Play drängen lassen sollte, an dem man keine Freude hat (weil dort etwas passiert, was einem gegen den Strich geht, man irgendwie ein komisches Gefühl hat, der Spielpartner Powerplay betreibt, alles schon erlebt…). Wenn man beim Spielen keinen Spaß hat, weil man sich in irgendwas reingeritten hat, wo man nicht mehr rauskommt oder wo man sich sehr unwohl fühlt, ist das ein Stress- und Killfaktor schlechthin.
      Klar gibt es Plays, die z.B. anstrengend sind, viel Organisation erfordern etc., aber auch die machen in der Regel Spaß (frei nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ – es ist harte Arbeit, aber irgendwie auch ein Vergnügen).
      Gerade für sehr junge Spieler ist das in meinen Augen wichtig, denn ich habe oft festgestellt, dass Jüngere sich nicht trauen, sich aus einer für sie komischen Situation wieder rauszuspielen. Und das kann dann den Spaß am Spielen an sich vermiesen -.-

  4. Pingback: [RSP-Karneval] Spielertipps für Pendragon | Pendragon

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