Weltengeflüster Januar 2015

Zusammen mit dem Schnee schmilzt auch die Zurückhaltung der Weltenbaublogger – in unserem Feedreader tut sich wieder etwas. Fast, als wären alle Weltenbaublogger wie Captain America den Winter über im Eis eingeschlossen gewesen und müssten im Januar alles verbloggen, was ihnen derweil durch den Kopf ging.
Wir haben Kurioses, Ästhetisches, Historisches und Einmaliges aus dem Netz zusammengetragen.
Viel Spaß beim Stöbern im pünktlichen Weltengeflüster!

Einen spannenden Einstieg gibt mit einem neuen What if? des xkcd-Zeichners. Wenn das erste Lachen eines Babys eine Fee erzeugt und Feen unsterblich sind – wie viele Feen gibt es dann?

Spitznamen können mehr über jemanden aussagen, als der Name, den sie von sich aus besitzen. Und Spitznamen in Büchern sind ein spannendes narratives Mittel, um Figuren zu charakterisieren. Auf Tor.com seht ihr, welche Macht Spitznamen in Westeros haben.
Ebenfalls auf Tor.com auch ein Artikel über seltsame Dinge, die gebildete Viktorianer in ihrer Freizeit so getan haben – darunter auch astrale Reisen durch unser Sonnensystem. Denn manchmal schreibt das echte Leben schrägere Geschichten, als ein Schriftsteller sich trauen würde. Habt den Mut, so richtig schön skuril zu sein, Kollegen! Skuriler als das Leben können wir wohl sowieso nicht sein…
„Harry Potter“ wird mal wieder neu aufgelegt – im Oktober erscheinen bei Scholastik (dem amerikanischen Verlag) und Bloomsbury (dem britischen Verlag) die jeweiligen vollständig illustrierten Ausgaben des ersten Bandes. Ein paar Bilder gibt es schon vorab zu sehen. Würdet ihr euch eine solche Edelausgabe auf Englisch kaufen?
Ergänzent zu unserem Artikel zum Thema „Harry Potter und Latein“ gibt es außerdem einen Artikel, der sich genauer mit der Linguistik hinter einzelnen Zaubern befasst.

Auch wenn heute der erste Februar ist – auf Nebelecho gibt es einen Schreibkalender zum Download, der jeden Monat zu eurem persönlichen NaNoWriMo machen könnte. Die Sternchen werden mir nicht angezeigt, da ich ihn mit OpenOffice Calc verwende, aber er ist unfassbar motivierend für alle, die mit Wordcounts produktiver schreiben.

Hiltibold bietet einen sehr ausführlichen Einblick in die Toilettenanlagen der Römer – wessen Romanwelt also an der Antike ausgerichtet ist oder wer historische Fantasy zur Römerzeit schreibt, findet hier zusätzliche Informationen.
Obwohl es unzählige im Pseudomittelalter spielende Fantasy- und Liebesromane gibt, gibt es kaum eine Epoche, über die es mehr oder seltsamere Vorurteile gäbe. Wer hat beispielsweise eigentlich mit der Behauptung angefangen, man hätte sich beim Essen die Hände immer an der Kleidung abgewischt? Hygiene und Essmanieren waren durchaus wichtig!

Mögt ihr Drachen auch zum Fr… äh, Essen gern? Boredpanda.com berichtet über eine schwedische Künstlerin, die Smaug aus Lebkuchen nachgebaut hat. Fast zu schön, um hinterher aufgegessen zu werden!

Fantasy Faction analysiert den typischen Ablauf einer A-Team-Folge – und wie man die nutzen kann, um einen Roman zu plotten. Wobei zahllose Serienschreiber und Trickfilmzeichner sich bereits eines ganz ähnlichen Schemas für ihre Geschichten bedienen. Welche fallen euch sofort ein?
Zu diesem Beitrag rund um die Bedeutung der modernen Mittelerdeadaptionen möchte ich eigentlich nichts hinzufügen. Er spricht wunderbar für sich und besonders die, denen die Filme nicht nah genug an den Büchern waren, sollten ihn sich aufmerksam durchlesen.
Außerdem gibt es hier einen Artikel über die Rolle von Symbolen beim Weltenbau – und einen kleinen Überblick über kulturelle Symbole.

Sehr philosophisch wird es beim Buchblog um die Ecke – denn auch wenn es immer noch Menschen gibt, die die „Harry-Potter“-Reihe als „Kinderkram“ bezeichnen und der Meinung sind, aus einer Fantasygeschichte seien keine Werte zu ziehen, wird dort sehr eindrucksvoll beschrieben, was man aus den Romanen lernen kann. Und zwar menschlich gesehen.

Zum ersten Mal dabei ist Weltenbau Wissen rund um das Thema „Mit der Karte beginnen oder besser nicht?“ Für Viele gehört eine Karte fest zu einem Fantasyroman dazu – aber ob man deshalb auch mit ihr anfangen sollte, ist ein ewiger Quell der Diskussionen.

Der Webauftritt der britischen Zeitung „the Guardian“ stellt sehr ausführlich und mit einem langen Artikel zum Thema ein Buch über die geheime Geschichte gleichgeschlechtlicher Ehen vor. Nicht zuletzt zeigt der Artikel, wie weit verbreitet ein Konzept schon immer war, von dem einige konservative Gruppierungen behaupten, es wäre ein neuzeitliches Phänomen.

Die Zeitzeugin berichtet über eine tolle Aktion, bei der islamfeindliche Botschaften mit Ms. Marvel überklebt werden.

Der Independent berichtet – George Lucas interessiert sich kein bisschen für Science-Fiction.

Habt ihr einen Artikel gelesen oder gar selbst geschrieben, der im Weltengeflüster Februar verlinkt werden sollte? Dann schreibt es als Kommentar unter diesen Artikel oder über das Kontaktformular. Außerdem suchen wir weiterhin Gastartikel!

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Über Evanesca Feuerblut

Lektorin, Alphaleserin, Forumsadministratorin, Entdeckerin, Trilogie-in-X-Bänden-Autorin, Chara-Dichterin, Neologistin, Polyglotin... und ein Fan kurioser Worte.
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7 Antworten zu Weltengeflüster Januar 2015

  1. fruehstuecksflocke schreibt:

    Wow, so viel war es lange nicht mehr – war mir beim Zusammentragen während des Monats gar nicht bewusst :O

  2. Michael | Weltenbau-Wissen.de schreibt:

    Vielen Dank für die Verlinkung!

  3. buchblogumdieecke schreibt:

    Auch von mir vielen Dank für die Erwähnung :)

  4. Carmilla DeWinter schreibt:

    Also, die Ausbeute war schon lange nicht mehr so interessant, auch wenn ich zwei Tage verspätet dazu komme, mir die Artikel zu Gemüte zu führen.

    • Evanesca Feuerblut schreibt:

      Oh, es ist nie zu spät – immerhin schlummerte der oberste Link fast einen ganzen Monat in unserer Sammlung, bevor ich das Geflüster zusammensetzen durfte :).
      Hoffentlich können wir im Februar auch so tolle Dinge zusammentragen!

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